Galerie

Fotos aus dem Alltag, verzaubert im Licht

Fotografien entstehen aus dem Licht, das die Kamerasensoren berührt. Dieses Licht als Bild wiedergegeben, kann uns auf ganz verschiedene Weise berühren – und im Rahmen des Ausschnitts einer Fotografie kann Alltägliches uns in seiner Besonderheit plötzlich neu bewusst werden und vielleicht sogar wie ein kleines Wunder erscheinen.

Nach und nach wird es hier Untergruppen von Bildern zu bestimmten Themen geben. Über die Button können die einzelnen Themengruppen angeklickt werden.

Wer einen Hund hat, der muss mit ihm bei jedem Wetter raus – ein Bild der fürsorglichen Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Wiesen-Blumen: ein Honigversprechen für Bienen – aber auch wir Menschen können sowohl den Honig als auch diese blühende Schönheit genießen.

Momente des Vertrauens: ein junges Bauernhof-Kätzchen, das bei unserem Besuch sofort mit meiner Tochter Freundschaft schloss.

Hier ist Vorsicht vor den Großkatzen geboten: Tierpark Berlin. Meine Tochter liebt Tiere – ich glaube sie hätte auch gerne mit den Tigern gespielt.

Dem Zuschauer stockt der Atem – aber für den Seiltänzer ist es Alltag – und doch: die Gefahr ist immer dabei, die Konzentration darf nicht nachlassen.

Ein japanisches Kunstwerk – Kraniche vor der sinkenden Abendsonne – als Vögel ist ihnen der freie Luftraum offen.

Täglich wollen wir hierhin und dorthin – der Straßenbahnfahrer bringt uns auf zuverlässigen Schienen und in täglicher Arbeit unserem Ziel näher.

Blühen: ein Sich-öffnen

Vor vielen Jahren fotografierte ich einmal eine Großbaustelle. Da kamen diese beiden Bauarbeiter (wohl auf dem Weg zur Brotzeit) und meinten, ob ich nicht auch sie fotografieren könnte – was ich gerne tat. Ich liebe diese heiter-freche Momentaufnahme.

Ein Kieselstein, bemalt mit Linien, die versuchen die Form des Steines lebendig auszudrücken – in einer golden angemalten Zündholzschachtel.

Und noch ein bemalter, unscheinbarer Kiesel-Stein: heitere Lebendigkeit

Ein Wetter-Löwe (kein üblicher Wetter-Hahn…) in luftiger Höhe hält Sonne und Wind und Regen und Schnee stand und zeigt die Windrichtung an (Löwenbräukeller in München). Hier vor einer dunklen Unwetterfront, aber selbst noch im Sonnenschein.

Zartes Violett, das den Raum verändert.

Überall zu finden: Spitzwegerich, eine kräftige, anpassungsfähige Pflanze und zugleich heiter mit den weißen, abstehenden Staubgefäßen – und eine Heilpflanze für uns.

Spuren im Schnee – sie erzählen von einer verborgen bleibenden Geschichte.

Romanesco schmeckt nicht nur gut, er sieht mit seiner sich auf immer kleineren Ebenen wiederholenden Struktur auch reizvoll und erstaunlich aus.

Eine japanische Teeschale – eine Verbindung von handwerklichem Können mit erdiger Natürlichkeit und künstlerischer Form-Freiheit.

Leichter Herbst-Nebel in einer Schlucht – japanisches Empfinden des Geheimnisvollen.

Kurz ist die Blütezeit der Blumen – und doch würde uns ohne sie so viel fehlen.

Ein Tinten-Pilz auf der Wiese – noch reckt er stolz seinen Hut in die Höhe, aber bald wird er wie Tinte schwarz und zerläuft. Ein erstaunlicher Vorgang, der dem Pilz auch den Namen gab.

Herbstliches Abendlicht, Stimmung des Reifens und Ausruhens, des Zeithabens

Die Türme der Münchner Frauenkirche leuchten durch die dunkle Nacht.

Vor Jahrzehnten eine jüngere, melancholisch blickende Frau aus dem langsam fahrenden Bus heraus fotografiert. Wie mag sie heute aussehen, wie mag es ihr heute gehen? Ein ganz kurzer Augenblick des Lebens und der (unbemerkten) Begegnung, festgehalten auf einem Foto.

Eine Wendeltreppe – sie schraubt sich nach oben zum Licht – oder sie führt mich nach unten zum festen Boden – je nach dem, wie ich gehe – aber beides brauche ich: Licht und festen Boden unter den Füssen, der mich trägt.

Sonnenfinsternis – immer wieder faszinierend und zugleich ein wenig beunruhigend. Selbst die Tiere werden stiller. Dass sich die Sonne mitten am Tage verfinstert, das ist uns Menschen zusammen mit den Tieren fremd.

Ein Foto mit meinem früheren Teleskop – stolz war ich, das Licht von Jupiter und seinen Monde eingefangen zu haben (wenn auch sehr unvollkommen).

Der Andromeda-Nebel (Galaxie) – staunend sah ich unsere Nachbar-Galaxie durch mein Amateur-Teleskop und dachte an die vielen unzähligen Sterne und Welten dort oben. Haben wir eine Beziehung zu diesen Welten – über die uns unendlich erscheinenden Entfernungen hinweg?

Wochenlang zeichnete ich mit Hilfe meines Amateur-Teleskops täglich die Sonnenflecken und ihre Veränderung auf. Es erfüllte mich mit einer inneren Freude, die ich rational nicht erklären kann.

Mondaufgang? – So vergrößert (ich konnte die Bewegung des „Aufgehens“ sehen) war es leicht, mir richtig vorzustellen, dass nicht der Mond aufgeht, sondern dass wir uns auf der Erde unter dem Mond drehen. Das Weltall wird dabei als Raum, als tiefer Welt-Raum, wahrnehmbar.

Eine herzliche Zeitungs-Austrägerin, die sich gerne fotografieren ließ.